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IBUHEXAL akut 200 Filmtabletten, 10 St

IBUHEXAL akut 200 Filmtabletten

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PZN: 2222420

Darreichung: Filmtabletten

Inhalt: 10 St

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Gebrauchsinformationen zum IBUHEXAL akut 200 Filmtabletten, 10 St


IBUHEXAL akut 200 Filmtabletten

Wirkstoff: Ibuprofen

Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopf-, Zahn-, Regelschmerzen, Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Mat.-Nr.: 2/51010757 Stand: Februar 2018
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www. hexal.de








Schmerzmittel
•Schnell
•Entzündungshemmend
•Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen & Fieber




Wirkt schnell bei Schmerzen und Fieber*
Akute Schmerzen sind lästig und treten grundsätzlich dann auf, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Sie sind jedoch lebens- notwendige Signale des Körpers, die uns vor Gefahren schützen oder Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sein können. Werden die Ur- sachen für akute Schmerzen behandelt, klingen sie meist innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen ab. Bis dahin können spezielle Medikamente helfen, diese Schmerzen zu lindern.

IbuHEXAL® akut 200 mg mit dem bewährten Wirkstoff Ibuprofen wirkt schnell bei leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen. Darüber hinaus kann das Arzneimittel auch zur Fiebersenkung eingesetzt werden.

* Leichte bis mäßig starke Schmerzen, z. B. Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen

Mit dem bewährten Wirkstoff Ibuprofen
IbuHEXAL® akut 200 mg Filmtabletten enthalten den bewährten Wirkstoff Ibuprofen. Der Inhaltsstoff verfügt nicht nur über schmerzstillende und fiebersenkende Eigenschaften, sondern wirkt gleichzeitig entzündungshemmend. Das Wirkprinzip basiert auf der Hemmung sogenannter Prostaglandine, die an der Entstehung von Fieber, Schmerzen und entzündlichen Prozessen beteiligt sind. Werden die körpereigenen Botenstoffe nicht mehr gebildet, bleibt das Schmerzempfinden aus. Der Wirkstoff kann bei altersgerechter Dosierung auch Kindern ab 6 Jahren verabreicht werden.

ANWENDUNGSEMPFEHLUNG:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen als Anfangsdosis 1-2 Filmtabletten IbuHEXAL® akut 200 mg unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein. Wenn die maximale Einzeldosis eingenommen wurde, müssen mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme abgewartet werden. Die vom Alter abhängige Gesamtdosis darf innerhalb von 24 Stunden jedoch nicht überschritten werden. Die Einnahme sollte nicht auf nüchternen Magen erfolgen, bei einem empfindlichen Magen empfiehlt sich die Einnahme während der Mahlzeiten. Das Arzneimittel ist zur kurzzeitigen Anwendung bestimmt. Sollten sich die Beschwerden innerhalb von vier Tagen nicht bessern oder sogar verschlimmern, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.




BEI KOPFSCHMERZEN

Kopfschmerzen treten häufig wie aus dem Nichts auf und machen ein konzentriertes Arbeiten zunichte. IbuHEXAL® akut 200 mg mit Ibuprofen kann leichte bis mäßig starke Kopfschmerzen lindern.







KOPF-, GLIEDERSCHMERZEN UND FIEBER

Bei Erkältungskrankheiten treten häufig auch Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber auf. IbuHEXAL® akut 200 mg lindert den Schmerz und wirkt gleichzeitig fiebersenkend.







FÜR KINDER AB 6 JAHREN

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber können IbuHEXAL® akut 200 mg Filmtabletten bereits Kindern ab 6 Jahren in altersgerechter Dosierung ver- abreicht werden.







HÄUFIGE FRAGEN & ANTWORTEN:

Welche Bestandteile sind in IbuHEXAL® akut 200 mg enthalten?
1 Filmtablette enthält 200 mg Ibuprofen. Sonstige Bestandteile sind mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Macrogol 400, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum und Titandioxid (E 171).

Darf ich nach der Einnahme von IbuHEXAL® akut 200 mg Auto fahren?
Da bei der Einnahme von IbuHEXAL® akut 200 mg Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel und Sehstörungen auftreten können, kann im Einzelfall die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr sowie zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Das gilt in verstärktem Maße in der Kombination mit Alkohol.

Da Sie eventuell auf plötzliche Ereignisse nicht schnell und gezielt genug reagieren können, fahren Sie bei etwaigen Nebenwirkungen nicht selbst mit dem Auto oder anderen Fahrzeugen. Bedienen Sie keine Maschinen und Werkzeuge und arbeiten nicht ohne sicheren Halt.

Kann IbuHEXAL® akut 200 mg in der Stillzeit eingenommen werden?
Vor der Einnahme sollte ein Arzt oder Apotheker um Rat gefragt werden. Der in IbuHEXAL® akut 200 mg enthaltene Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Nachteilige Folgen für den Säugling sind bisher nicht bekannt. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis IbuHEXAL® akut 200 mg ist eine Unterbrechung des Stillens deshalb in der Regel nicht erforderlich.

Bildquellen: Istockphoto.com/monkeybusinessimages, Istockphoto.com/Deagreez, Istockphoto.com/tommaso79, Istockphoto.com/monkeybusinessimages


Detaillierte Anweisungen für IBUHEXAL akut 200 Filmtabletten, 10 St

Anwendungsgebiet

IbuHEXAL akut 200mg (Packungsgröße: 10 stk) ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).

Das Arzneimittel wird angewendet bei

  • leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Rückenscherzen;
  • Fieber.

IbuHEXAL akut 200mg (Packungsgröße: 10 stk) ist auch bei Gelenkschmerzen und somit bei Arthrose und Arthritis geeignet, um Schmerzen und Entzündungen entgegenzuwirken. Außerdem empfiehlt sich IbuHEXAL akut 200mg (Packungsgröße: 10 stk) bei einem Grippalen Infekt auch als Schmerzmittel, um die Abgeschlagenheit sowie Kopf-, Hals-, Ohren- oder Gliederschmerzen zu lindern.

Wirkungsweise

IbuHEXAL akut 200mg (Packungsgröße: 10 stk) enthält den Wirkstoff Ibuprofen. Dieser ist in der Lage die körpereigene Produktion von Prostaglandinen zu verhindern und lindert somit die Schmerz- und Entzündungsreaktionen. Ibuprofen wirkt also entzündungshemmend, abschwellend und schmerzstillend. Über das sich im Gehirn befindende Temperaturregelzentrum kann Ibuprofen außerdem fiebersenkend wirken.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

IbuHEXAL akut 200mg (Packungsgröße: 10 stk) enthält:

Wirkstoff:
Ibuprofen
1 Filmtablette enthält 200 mg Ibuprofen.

Sonstige Bestandteile:
Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Macrogol 400, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid (E 171)

Gegenanzeigen

IbuHEXAL akut 200mg (Packungsgröße: 10 stk) darf nicht eingenommen/angewendet werden

  • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ibuprofen oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels;
  • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Morbus crohn, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben;
  • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen;
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen);
  • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika / Antiphlogistika (NSAR);
  • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
  • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen;
  • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz);
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft;
  • bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

Dosierung

Anwendungsempfehlung von IbuHEXAL akut 200mg (Packungsgröße: 10 stk):

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Nehmen Sie das Präparat ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Körpergewicht (Alter): ca. 20 kg - 29 kg (6 - 9 Jahre)
      • Einzeldosis in Anzahl der Tabletten: 1 überzogene Tablette
      • max. Tagesdosis in der Anzahl der Tabletten: 3 überzogene Tabletten
    • Körpergewicht (Alter): 30 kg - 39 kg (10 - 12 Jahre)
      • Einzeldosis in Anzahl der Tabletten: 1 überzogene Tablette
      • max. Tagesdosis in der Anzahl der Tabletten: 4 überzogene Tabletten
    • Körpergewicht (Alter): > 40 kg (Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene)
      • Einzeldosis in Anzahl der Tabletten: 1 - 2 überzogene Tabletten
      • max. Tagesdosis in der Anzahl der Tabletten: 6 überzogene Tabletten
  • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen/angewendet haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme/Anwendung.
  • Dosierung bei älteren Menschen:
    • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen/angewendet haben als Sie sollten:
      • Nehmen/wenden Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der hier angegebenen Dosierungsanleitung ein/an. Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbständig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
      • Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Krampfanfälle) sowie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zur blauroten Färbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose) kommen.
      • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
      • Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Präparat benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

    • Wenn Sie die Einnahme/Anwendung vergessen haben:
      • Falls Sie die Einnahme/Anwendung einmal vergessen haben, nehmen/wenden Sie bei der nächsten Gabe nicht mehr als die übliche empfohlene Menge ein/an.

    Einnahme

    Nehmen Sie die überzogenen Tabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein.

    Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, die Tabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.

    Patientenhinweise

    Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich

    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
      • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
      • Ältere Patienten:
        • Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
      • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
      • Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
      • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnlichen Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.
      • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
      • Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit dem Präparat zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
      • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis Ulzerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Arzneimittel wie das Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (maximal 4 Tage)!
      • Wenn sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
    • Hautreaktionen
      • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte das Arzneimittel abgesetzt und umgehend der Arzt aufgesucht werden.
      • Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung des Präparates vermieden werden.
    • Sonstige Hinweise
      • Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
        • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie);
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose).
      • Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
        • bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion;
        • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;
        • bei Allergien (z.B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
      • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme/Verabreichung des Arzneimittels muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
      • Ibuprofen, der Wirkstoff des Präparates, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen-haltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeinträchtigt sein. Sie sollten daher in diesem Fall Ibuprofen-haltige Arzneimittel nicht ohne ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
      • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.
      • Bei länger dauernder Gabe des Präparates ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Bei Einnahme des Arzneimittels vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
      • Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme des Präparates häufig unter Kopfschmerzen leiden!
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nieren-schädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
      • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge!
      • Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

    Schwangerschaft

    Schwangerschaft und Stillzeit
    Wird während einer Anwendung des Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf das Präparat wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.

  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
  • Hinweise

    Nehmen Sie IbuHEXAL akut 200 ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.

    Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

    Bei Raumtemparatur und trocken lagern.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

    IbuHEXAL akut 200mg (Packungsgröße: 10 stk) sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke apodiscounter erworben werden.

    Sonstiges

    Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln kann, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Schmerzmittel, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
    - Bei Sehstörungen umgehend den Arzt informieren und das Arzneimittel nicht mehr einnehmen
    - Die Fähigkeit zum Fahren eines Kraftfahrzeuges oder zum Bedienen von Maschinen kann eingeschränkt sein. Dies gilt besonders dann, wenn gleichzeitig Alkohol getrunken wird.
    - Bei der einmaligen oder kurzzeitigen Einnahme von Ibuprofen als Schmerzmittel sind keine besonderen Vorsichtshinweise erforderlich.
    - Bei längerdauernder Einnahme von Ibuprofen ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes durch den Arzt erforderlich.

    Begriffe:
    Rheumaanämie

    Hersteller: Hexal AG, Industriestraße 25, 83607 Holzkirchen

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