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IBUDOLOR akut 400 mg Filmtabletten, 20 St

IBUDOLOR akut 400 mg Filmtabletten

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PZN: 9091257

Darreichung: Filmtabletten

Inhalt: 20 St

Bonuspunkte 38

Verfügbarkeit: Auf Lager

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Gebrauchsinformationen zum IBUDOLOR akut 400 mg Filmtabletten, 20 St


ibudolor® akut 400 Filmtabletten

ibudolor® akut 400 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Fieber. Hinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel

Stand: Juli 2020

ibudolor® akut 400 Filmtabletten gegen leichte bis mäßige Schmerzen

• Anwendung bei Schmerzen, Fieber und Entzündungen
• Schnelle Wirksamkeit
• Gute Verträglichkeit

Packungsinhalt
20 Stück Filmtabletten

Wirkstoff Ibuprofen zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen

ibudolor® akut eignet sich zur Anwendung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen. Des Weiteren wird es zur Behandlung von Fieber eingesetzt. Neben seiner schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkung ist ibudolor® akut® außerdem entzündungshemmend. Das Arzneimittel ist allgemein gut verträglich und weist eine schnelle Wirksamkeit auf.

Zur Art und Dauer der Anwendung von ibudolor® akut

Die Filmtabletten sind unzerkaut mit ausreichend Wasser einzunehmen. Geeignete Zeitpunkte sind während oder nach einer Mahlzeit. Bei einem empfindlichen Magen wird die Einnahme während der Mahlzeiten empfohlen. Sofern ärztlich nicht anders verordnet, sind bei der Dauer der Anwendung vier Tage nicht zu überschreiten. Sollte die Einnahme versäumt worden sein, ist bei der folgenden Einnahme die Dosis nicht zu erhöhen. Auch wenn die Schmerzlinderung geringer eintritt als erwartet, ist die Dosierung nicht selbstständig zu erhöhen.

Folgende Dosierungsempfehlungen sollten Sie beachten

Die empfohlene Dosis von ibudolor® akut ist je nach Körpergewicht und Alter anzupassen. Nach der maximalen Einzeldosis sollten jeweils mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme verstreichen. Für ältere Menschen ist keine spezielle Anpassung erforderlich.

Häufige Fragen
Ist während der Einnahme von ibudolor® akut auf den Konsum von Alkohol zu verzichten?
Während der Einnahme von ibudolor® akut sollte möglichst kein Alkohol konsumiert werden.

Wie verhält es sich mit der Einnahme von ibudolor® akut während der Schwangerschaft?
In den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft kann ibudolor akut® nach ärztlicher Absprache eingenommen werden.

Ist die Verkehrstüchtigkeit durch die Einnahme von ibudolor® akut beeinträchtigt?
Bei höherer Dosierung können während der Anwendung von ibudolor® akut Nebenwirkungen wie Müdigkeit auftreten. Daher kann das Reaktionsvermögen gemindert werden, weshalb von der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr abgeraten wird.

Sind bei der Einnahme von ibudolor® akut Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu beachten?
Die Einnahme von ibudolor® akut zusammen mit anderen Arzneimitteln sollte mit einem Arzt oder Apotheker abgesprochen werden, da das Präparat unter Umständen die Wirkung anderer Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden kann. Dazu gehören Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken, solche, die einen hohen Blutdruck senken, und entwässernde Mittel.


Detaillierte Anweisungen für IBUDOLOR akut 400 mg Filmtabletten, 20 St

Anwendungsgebiet

ibudolor® akut 400 mg Ibuprofen, bewährter Wirkstoff bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber, schnelle Wirksamkeit, teilbare Tablette.

Wirkstoff Ibuprofen zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen.
ibudolor® akut 400 mg Ibuprofen eignet sich zur Anwendung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen. Des Weiteren wird es zur Behandlung von Fieber eingesetzt. Neben seiner schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkung ist ibudolor® akut außerdem entzündungshemmend. Das Arzneimittel ist allgemein gut verträglich und weist eine schnelle Wirksamkeit auf.

  • 400 mg bewährter Wirkstoff Ibuprofen zur Anwendung bei Schmerzen, Fieber und Entzündungen
  • Schnelle Wirksamkeit
  • Gute Verträglichkeit

Häufige Fragen

Ist während der Einnahme von ibudolor® akut auf den Konsum von Alkohol zu verzichten?
Während der Einnahme von ibudolor® akut sollte möglichst kein Alkohol konsumiert werden.

Wie verhält es sich mit der Einnahme von ibudolor® akut während der Schwangerschaft?
In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft kann ibudolor® akut nach ärztlicher Absprache eingenommen werden.

Ist die Verkehrstüchtigkeit durch die Einnahme von ibudolor® akut beeinträchtigt?
Bei höherer Dosierung können während der Anwendung von ibudolor® akut Nebenwirkungen wie Müdigkeit auftreten. Daher kann das Reaktionsvermögen gemindert werden, weshalb von der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr abgeraten wird.

Sind bei der Einnahme von ibudolor® akut Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu beachten?
Die Einnahme von ibudolor® akut zusammen mit anderen Arzneimitteln sollte mit einem Arzt oder Apotheker abgesprochen werden, da das Präparat unter Umständen die Wirkung anderer Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden kann. Dazu gehören Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken, solche, die einen hohen Blutdruck senken, und entwässernde Mittel.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

Ibudolor akut 400mg Ibuprofen (Packungsgröße: 20 stk) enthält:

Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. Jede Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind: Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Hypromellose, Macrogol 400, Macrogol 6000, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Maisstärke.

Wie ibudolor® akut 400 mg Filmtabletten aussieht und Inhalt der Packung Weiße, längliche Filmtablette mit beidseitiger Bruchkerbe.

ibudolor® akut 400 mg Filmtabletten ist in Packungen mit 10, 20 und 50 Filmtabletten erhältlich.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen/angewendet werden
    • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels;
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben;
    • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen;
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen);
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen erapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR);
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen;
    • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz);
    • im letzten Drittel der Schwangerschaft;
    • bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

Dosierung

Anwendungsempfehlung von Ibudolor akut 400mg Ibuprofen (Packungsgröße: 20 stk):

Die Filmtabletten sind unzerkaut mit ausreichend Wasser einzunehmen. Geeignete Zeitpunkte sind während oder nach einer Mahlzeit. Bei einem empfindlichen Magen wird die Einnahme während der Mahlzeiten empfohlen. Sofern ärztlich nicht anders verordnet, sind bei der Dauer der Anwendung 4 Tage nicht zu überschreiten. Sollte die Einnahme versäumt worden sein, ist bei der folgenden Einnahme die Dosis nicht zu erhöhen. Auch wenn die Schmerzlinderung geringer ausfällt als erwartet, ist die Dosierung nicht selbstständig zu erhöhen.

Folgende Dosierungsempfehlungen sollten Sie beachten
Die empfohlene Dosis von ibudolor® akut ist je nach Körpergewicht und Alter anzupassen. Nach der maximalen Einzeldosis sollten jeweils mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme verstreichen. Für ältere Menschen ist keine spezielle Anpassung erforderlich.

Körpergewicht (Alter) / Einzeldosis / max. Tagesdosis 20–29 kg (Kinder 6–9 Jahre) / ½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) / bis 1½ Filmtabletten (entsprechend bis 600 mg Ibuprofen)
30–39 kg (Kinder 10–12 Jahre) / ½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) / 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
≥ 40 kg (Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene) / ½–1 Filmtablette (entsprechend 200–400 mg Ibuprofen) / 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)

Einnahme

  • Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein.
  • Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, dieses Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum angewendet wird.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
      • Ältere Patienten:
        • Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, inbesondere BIutungen und Druchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
        • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
        • Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
        • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen), insbesondere am Anfang der Therapie melden.
        • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
        • Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit dem Arzneimittel zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
        • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis Ulzerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
      • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
        • Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
        • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
          • eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina Pectoris (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA") hatten.
          • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
      • Hautreaktionen
        • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Aktren Forte abgesetzt und umgehend der Arzt aufgesucht werden.
        • Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung dieses Arzneimittel vermieden werden.
      • Sonstige Hinweise
        • Dieses Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
          • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie);
          • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose), da diese Patienten ein erhöhtes Risiko für eine aseptische Meningitis haben.
        • Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
          • bei eingeschränkter Nierenfunktion, da diese sich weiter verschlechtern kann;
          • bei Leberfunktionsstörungen; Leberfunktionsstörungen erhöhen das Risiko für das Auftreten einer Nierenschädlichkeit und Schädigung, sowie für schwere, möglicherweise tödliche Leberreaktionen;
          • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;
          • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
        • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Aktren Forte muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
        • Ibuprofen, der Wirkstoff dieses Arzneimittels, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
        • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen-haltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeinträchtigt sein. Sie sollten daher in diesem Fall Ibuprofen-haltige Arzneimittel nicht ohne ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
        • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.
        • Bei länger dauernder Gabe dieses Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
        • Bei Einnahme dieses Arzneimittels vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
        • Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamentengebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
        • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nieren-schädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
        • Bei Anwendung von NSAR können durch gleichzeitigen Genuss von Alkohol, Wirkstoff-bedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Gastrointestinaltrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden.
  • Kinder und Jugendliche
    • Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
    • Bitte beachten Sie die Hinweise unter Kategorie „Kontraindikationen".

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wird während einer Anwendung dieses Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf dieses Arzneimittels wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Hinweise

ibudolor® akut 400 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Fieber. Hinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel Stand: Juli 2020

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Ibudolor akut 400mg Ibuprofen (Packungsgröße: 20 stk) sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke apodiscounter erworben werden.

Hersteller: STADA GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel

Arzneimittel Bewertungen

Sonia F.
11/12/2018
Ist inzwischen das einzige Ibuprofen Präparat OHNE Titandioxid und andere schwierige Inhaltsstoffe. Die Tabletten lassen sich gut teilen, und helfen so sehr gut gegen meine Beschwerden an den Tagen. Nehme diese Tabletten seit 3 Jahren, ohne Nebenwirkungen. Hoffentlich bleibt Stada bei dieser Rezeptur.

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